FAQs zu Brainspotting

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Was ist Brainspotting?

Brainspotting ist eine Methode, die hilft, belastende Erlebnisse, Gefühle oder Blockaden zu verarbeiten. Sie geht davon aus, dass bestimmte Blickrichtungen mit gespeicherten Erfahrungen im Gehirn verbunden sind. Wenn wir diese „Brainspots“ finden, können Heilungsprozesse angestoßen werden.

Wofür kann Brainspotting hilfreich sein?

Brainspotting wird eingesetzt bei:

  • Traumafolgen und belastenden Erinnerungen
  • Ängsten, Depressionen und Stress
  • psychosomatischen Beschwerden (z. B. Schmerzen, Verspannungen)
  • Leistungsblockaden, Prüfungs- oder Auftrittsängsten
  • Persönlichkeitsentwicklung und Coaching

Wie läuft eine Sitzung ab?

Gemeinsam mit der Therapeutin/dem Therapeuten wird ein Augenpunkt gefunden, an dem innere Spannung oder Aktivierung spürbar ist. Der Blick bleibt dann dort ruhen, während der innere Prozess aufmerksam begleitet wird. Dadurch können Gefühle, Körperempfindungen und Erinnerungen ins Fließen kommen.

Wie unterscheidet sich Brainspotting von EMDR?

Bei EMDR werden die Augen durchgehend bewegt.
Bei Brainspotting bleibt der Blick am gefundenen Punkt – das wird oft als sanfter und tiefergehend erlebt.

Wie viele Sitzungen sind nötig?

Das ist individuell sehr verschieden. Manche Menschen spüren schon nach wenigen Terminen eine deutliche Veränderung. Bei tieferen oder länger bestehenden Belastungen braucht es meist mehr Zeit.

Ist Brainspotting wissenschaftlich untersucht?

Brainspotting ist noch jung (seit 2003), wird aber bereits in vielen Ländern erfolgreich angewendet. Erste Studien und viele praktische Erfahrungen zeigen sehr positive Wirkungen, besonders bei Trauma und Stress.

Für wen ist Brainspotting geeignet?

Grundsätzlich kann jede*r davon profitieren – besonders Menschen, die mit Worten schwer Zugang zu ihren Gefühlen finden. Wichtig ist, dass die Methode gut eingebettet ist und im eigenen Tempo geschieht.

Was erlebt man während einer Sitzung?

Das ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Manche spüren körperliche Reaktionen wie Wärme, Kribbeln oder Entspannung. Andere erinnern sich an Bilder oder Situationen, oder fühlen einfach eine innere Ruhe. Alles darf sein, nichts muss.

Ist Brainspotting Hypnose?

Nein. Sie bleiben während der ganzen Sitzung wach, präsent und bei vollem Bewusstsein.

Kann man Brainspotting auch im Coaching nutzen?

Ja, viele setzen es auch im Leistungssport, in der Musik oder im beruflichen Kontext ein. Es kann helfen, Blockaden zu überwinden, Selbstvertrauen zu stärken und das eigene Potenzial freizusetzen.

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